Derzeit testen wir die neue Firmware-Version v2025.1. Falls keine Probleme gemeldet werden, werden wir diese in einigen Wochen für alle unterstützten Access Points freigeben.
Mit der neuen Firmware wird Roaming und Client-Steering aktiviert. Endgeräte wie Smartphones und Notebooks werden dann vom Access Point informiert, wenn sie das Frequenzband oder den Access Point für eine bessere Verbindung wechseln können. Bisher bleiben die Geräte einfach mit einem Access Point verbunden bis die Verbindung abbricht. Wir erhoffen uns dadurch schnellere und stabilere Verbindungen für die Nutzer.
Vor einiger Zeit haben wir die Konfigurationsoption zur Beschränkung der maximalen Geschwindigkeit von Freifunk entfernt. Grund dafür war, dass diese Limitierung auch dann greift, wenn das Internet ansonsten unbenutzt ist. Auch wurden die meisten dieser Limitierungen vor vielen Jahren gesetzt und nie angepasst. Vor 10 Jahren war DSL mit 16 MBit/s üblich, entsprechend niedrig wurden die Limits gesetzt.
Wir werden nun auch die gesetzten Limits entfernen.
Wer befürchtet, dass Freifunk-Nutzer seine komplette Internetverbindung aufbrauchen, stellt besser im Internetrouter (z.B. Fritzbox) für den Netzwerkanschluss, an dem der Freifunk-Access Point steckt, eine niedrigere Priorität ein – dann wird nicht 24/7 gebremst, sondern nur, wenn tatsächlich gebremst werden muss.
Um die Einrichtung der Freifunk-Access Points zu erleichtern, haben wir außerdem die Texte des Konfigurationsmodus überarbeitet.
Wie üblich werden von der neuen Firmware mehr Geräte unterstützt. Dieses Mal sind vor allem ältere Geräte dazugekommen, aber auch die FRITZ!Box 7430. Es lohnt sich also, die Liste auf https://firmware.freifunk-ingolstadt.de durchzuscrollen und geistig mit dem eingemotteten Bestand in Schrank, Garage und Keller abzugleichen. In Summe sind jetzt 307 verschiedene Access Points und Router Freifunk-kompatibel.
